Hifi & Records 02-2012

Alle Komponeten kamen in gewohnter Manier zu Gehör. Störenfriede,gleich welcher Art, die sich via Netzversogung einschleichen könnten,

waren nie ein Thema. Deshalb kann ich diese Leiste und Kabel aus der Schweiz ohne Vorbehalt empfehlen, vor allem angesichts ihres Preises. Das Gute Gefühl, kontinental statt global gekauft zu haben, gibt es gratis dazu.

 

 

Hifi Stars 06-2010

Der Chronometerfaktor

Wegen des Themas Netz- und Signalkabel dürften mittlerweile im Zuge der
eifrigen Berichterstattung ganze Wälder zwecks Papierproduktion gerodet worden sein.
Nicht selten wurden von den Schreibern esoterisch anmutende und nicht weniger voodoo- und
orakelbelastete Formeln bemüht. Die bittere Realität im Herbst 2009: Billig, billiger am billigsten
kauft man Steckdosenleisten inzwischen für gewöhnlich nicht beim heimischen Elektrofachhandel
alter Prägung, sondern im örtlichen Baumarkt auf der grünen Wiese ein. Diese stammen nicht
selten aus Billiglohnländern des Fernen Ostens. Jeder dürfte mit diesen Steckleisten schon einmal die
unliebsame Erfahrung gemacht haben, wie durch ein versehentliches Zuppeln an einem der eingesteckten
Kabel gleich der dazugehörige Stecker mit aus der Steckleiste entfernt wurde. Logisch,
daß derart lockere Steckverbindungen von ihren Übergangswiderständen nicht vollends der sinnvollen
niederohmigen Auslegung unseres Stromnetzes entsprechen können.
Mit Produkten wie der soliden und durchaus gewerblichen Stabilitätsansprüchen genügenden
FLASH-Powerleiste - made in Switzerland - erleben wir von der Qualitätsanmutung ein typisch
schweizerisches, will sagen: hochwertiges, durchdachtes und bezüglich Lebensdauer nachhaltig
erstelltes Produkt. Ein Schweizer kauft halt keine billigen und zudem in der qualitativen Auslegung
fragwürdigen Ramschprodukte. Im Heimatland namhafter Chronometerhersteller ticken die Uhren
halt noch etwas anders und schon einem billigen und schnöden Filterkaffee wird dort klar die
Absage erteilt. Kurzum: Ein Land der qualitätsund detailverliebten Menschen mit einem ausgeprägten
Hang zum stilvollen Genuß. Eine mehr als 500jährige stabile Friedensperiode schaffte sowohl
die notwendige Ruhe und Muße als auch die Voraussetzungen zu einer tiefgreifenderen und versierteren
Ausgestaltung der wesentlichen Dinge des Lebens. Doch genug abgeschweift, zurück
zum eigentlichen Thema des Artikels, der FLASH-Power Steckerleiste und Netzkabel.
Diese stellen Schweizer Entwicklungen dar, die, für heutige Zeiten beachtenswert, auch zudem
komplett in der Schweiz gefertigt werden - und angesichts ihrer Qualität Assoziationen zu Chronometern
aus diesem Lande erzeugen.

™FLASH-Power-Line Netzkabel Das Power-Line-Netzkabel besteht aus drei verdrillten
isolierten 2,5 mm² starken Leitern, die mit einer Folie fest überzogen und von einer Netzschirmung
umschlossen sind. Ein mechanisch sehr widerstandsfähiger Kunstoffmantel bildet abschließend
die schützende Außenhaut des Kabels. Dieser bemerkenswert harte mechanische Aufbau
soll Mikrovibrationen des Kabelinneren zuverlässig verhindern helfen. Das Aufbauprinzip der
Netzkabel erinnert den Autor ein wenig an das Konzept von Qualitätsmikrophonkabeln, in denen
eine möglicherweise durch Bewegung bzw. Reibung der einzelnen voneinander isolierten Adern
entstehende statische Aufladungen am Ende sicher über das Schirmungsgeflecht gegen Erde
abgeleitet werden soll. Ein sehr festes Verdrillen sowie eine zusätzlich unter dem Schirmgeflecht
stabilisierende Folienummantelung soll hier bei ungünstiger mechanischer Belastung sogenannte
Klickgeräusche verhindern, wie sie durch unkontrollierte statische Entladung im Kabelinneren
entstehen können. Ziel der Entwicklung war, ein ™FLASH-Power-Line Netzkabel und ™FLASH-Power 7-fach Steckleiste
Der Chronometerfaktor Einen protzigen Auftritt kann man dem Flash- Netzkabel nicht vorwerfen - sympathisch!
absolut totes und neutrales Kabel zu produzieren,welches nichts weiter als die möglichst störungsarme
und sichere Zuleitung der elektrischen Leistung an die kontaktierten Geräte gewährleisten
soll. ™FLASH-Power 7-fach Steckleiste Bei der technischen Realisierung der FLASHPower-
Steckleiste ging es um das Ziel, möglichst ohne weitere Übergangskontakte alle sieben Steckplätze
mit Energie versorgen zu können. Erreicht wurde dieses durch zwei parallel geführte und zusammengenietete
Kupferschienen, die die Steckerkontakte des Schukosteckers jeweils rechts und
links sehr fest umschlossen halten und so für maximalen Anpreßdruck und einen minimalen
Übergangswiderstand innerhalb der Steckverbindung sorgen. Auf diese Weise ersparte man sich
jeden weiteren Schraubkontakt, der für eine Erhöhung des Durchgangswiderstandes verantwortlich
zeichnen könnte. Äußerlich ist die FLASHPower-Steckdosenleiste sehr solide anmutend, weil
aus hochwertigem Aluminium-Stangenprofil gefertigt; sie macht einen hochwertigen Eindruck.
Die Leiste kommt zudem explizit ganz ohne irgendwelche pauschal ausgelegten Netzfilter zur
Auslieferung, was absolut praxisgerecht ist: Netzfiltermaßnahmen müssen individuell vorgenommen
werden. Auffällig selten erlebte es der Autor bisher, daß einer Steckerleiste denn auch gleich - wie hier - ein
Schraubendreher mit Phasenprüffunktion beigelegt wurde ... denn mal ehrlich: Was nützt die beste
Steckerleiste, wenn am Ende die daran angeschlossenen Geräte, nicht korrekt in der Phase kontaktiert
werden, weil diese gar nicht ermittelt werden konnte!? Ergo: In der Schweiz denkt man mit!
Auf den Punkt gebracht Mit der FLASH-Power-Netzleiste und Kabellösungen bietet die Firma Golden-Ear-
GmbH rundum stimmige Produkt in solider und hochqualitativer Auslegung. An meinen
Audiogerätschaften nach IRT 3/5-Spezifikation erwiesen sich die FLASH-Power-
Produkte als völlig neutral agierend und der Autor erfuhr mit diesen eine gewohnt stimmige
und unbeeinflußte Reproduktion jeglicher Musik. Klangliche Einwirkungen oder
etwaige dynamische Einschränkungen konnten dabei zu keiner Zeit vernommen werden.
Die FLASH-Power-Produkte bieten die reizvolle Möglichkeit, der zuweilen wackeligen
Baumarktleiste nun endlich den Rücken zu kehren, ohne dabei gleichzeitig ein mittleres
Vermögen investieren zu müssen.
SVEN BAUER