Davis Acoustics

 

Davis: Ein High-End-Lautsprecher-Produkt, entwickelt und gefertigt in Frankreich!

Wussten Sie eigentlich, dass Davis Acoustics, ein seit über 25 Jahren in Frankreich existierendes Familienunternehmen, Chassis-Zulieferer von solch renommierten Marken ist und seit einigen Jahren auch mit eigenen Kreationen aufwartet? Lautsprecher des französischen Herstellers DAVIS stehen für innovative Technik, Exklu­sivität und eine hohe Produktkonstanz.

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Eva

EVA ist Davis preiswertestes Modell. Aber man hat das Beste getan, um ein einwandfreies Hörerlebnis zu erreichen, Trennung zwischen den Chassis mit 12 dB / Oktave, mit Kompensation der Impedanz! Üblicherweise haben Lautsprecher für diesen Preis nur eine Kapazität auf dem Hochtöner ...

 

Balthus-Serie

Design

Für diese Serie hat sich DAVIS entschieden, einige einfache und pure Formen zu schaffen, um die Integration der Lautsprecher in alle Arten von Innenräumen zu erleichtern. Die Lautsprecher sind in Esche schwarz oder amerikanischem Walnuss lieferbar. In beiden Fällen sind die Lautsprechern an der Frontseite in schwarz Hochglanz lackiert. Die Zubehörteile und Design-Elemente wie Spikes, Logos oder Typenschilder wurden aus Materialien in silberner Farbe hergestellt.

Vielseitigkeit

Die Palette der Lautsprecher wurde sowohl für die Verwendung in HiFi- als auch Heimkino-Systemen konzipiert. Die Auswahl der verschiedenen Standlautsprecher treffen Sie bitte anhand der gewünschten Lautstärke und Klangqualität in ihrem Hörraum.

Spikes sind im Lieferumfang enthalten. Es kommt ein Single-Terminal für den Anschluss des Verstärker zum Einsatz für eine einfache und unkomplizierte Verbindung. Schöne und elegante Schutzgitter. Verwendung einer Schaumschicht unter dem Gehäuse, um den Lautsprecher auch auf Fliesen platzieren zu können. Und es gibt eine Bassreflexöffnung auf der Vorderseite des Gehäuses, um die gegenseitige Beeinflussung zwischen der Rückwand und den Lautsprechern zu verringern.

Leistung

Um eine perfekte Homogenität zu erreichen, verwenden alle Lautsprecher der Reihe identische Hochtöner und den gleichen "magischen" Mitteltöner (5"-Konus, gefertigt aus Kevlar). Im Tieftonbereich setzt DAVIS Treiber mit Papiermembranen ein, die eine gute Empfindlichkeit bieten, dadurch sind die Lautsprecher wirklich einfach mit allen Arten von Elektronik zu betreiben.

 

 

Stentaure 30

Philosophie der Stentaure Serie 30 lim.:

Die Stentaure ist die Standbox, die alle Liebhaber von Musik verzaubert.

Dezent, aber sehr effektiv, wird sie Ihnen helfen, Ihre Diskographie neu zu entdecken.

MV One

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Philosophie des Lautsprechers:

Außergewöhnliches Produkt seiner Art, ist der MV ONE einer der wenigen Schallwandler am Markt die ein Breitband-Chassis ohne Filterung nutzen. Das Signal vom Verstärker geht direkt in das Breitband-Chassis.

Balthus 70 im Test des Lite magazin

Einfach und pur – mit dieser Design-Direktive hat Davis Acoustics seine Balthus-Serie kreiert:
Die Lautsprecher-Reihe wurde geschaffen, um mit allen Wohnszenarien zu harmonieren.
Auch akustisch gilt der Allround-Anspruch: Die Boxen sollen sowohl für Hifi als auch Heimkino geeignet und fit für alle musikalischen Szenarien sein. Eine Box für alle Fälle? Wir haben mit der Davis Acoustics Balthus 70 den mittleren Drei-Wege-Lautsprecher der Serie zum Test eingeladen.Davis Acoustics? Englischer Hersteller? Falsch! Bei diesem Boxenbauer handelt es sich um einen Franzosen – und zwar um einen Gallier mit Tradition: 1986 startete das damalige Familienunternehmen mit der Produktion von Lautsprecher-Chassis, das erste Erfolgsmodell besaß eine Membran aus Kevlar – und damit führen direkt zwei rote Fäden in die Gegenwart. Zum einen genießt Davis Acoustics wegen seiner Schallwandler-Qualität nach wie vor einen ausgezeichneten Ruf bei der Do-it-yourself-Fraktion, zum anderen ist Kevlar bis heute ein Davis-Charakteristikum geblieben: Auch im aktuellen Portfolio ist quer durch alle Serien fast jedes Modell mit einer Membran aus diesem Wunderwerkstoff bestückt. Das gilt auch für die neu eingeführte Balthus, deren Benennung eine Hommage an den berühmten französischen Maler Balthasar Klossowski de Rola ist, er reüssierte unter dem Künstlernamen „Balthus“. Diese Boxen-Serie bedient im Reihen-Ranking von Davis Acoustics die Mittelklasse. Die Franzosen wollen mit der Balthus sowohl die HiFi-Hörer als auch die Heimkino-Fans ansprechen und alle Raumgrößen und Anwendungsfälle bedienen können, deshalb bietet die Linie neben drei Standlautsprechern einen Center und eine Kompakt-Box, die auch als Monitor oder Rear einsetzbar ist. Für unseren Hörraum darf es ruhig eines der größeren Modelle sein, wir haben uns für die mittlere der drei Klangsäulen der Reihe entschieden.Einfach und pur: das Design

Die Davis Acoustics Balthus 70 verkörpert den optischen Anspruch der Serie par excellence: Einfach und pur soll das Design sein. Und wirklich: Wir haben hier eine klassische Box mit Ecken und Kanten vor uns. Da ist nichts gewölbt, gerundet oder geglättet. Auch die Proportionen sind zeitlos: Mit den Maßen 102 mal 19 mal 30 Zentimeter mutet der Korpus bei ordentlichem Volumen trotzdem eher schlank an. Daher passt diese Box eigentlich in jedes Wohnzimmer, das für einen Standlautsprecher geeignet ist. Etwa zwanzig Quadratmeter dürfen es schon sein, sonst sollte man doch eher eine kompakte Box in Erwägung ziehen. Bei den Dekoren setzt Davis Acoustics auf Holz-Look: Die Balthus-Serie gibt es in den Anmutungen Esche schwarz oder Walnuss. Die Folierung ist sehr sauber auf das Gehäuse aufgebracht, das vermittelt eine schöne Wertigkeit. Einen Design-Kniff haben die Franzosen aber dann doch angewendet: Die Front besteht aus einer aufgesetzten, sechs Millimeter starken Plexiglas-Scheibe, dadurch verströmt die Balthus 70 einen schwarzen Glanz. Durch diesen Kniff gewinnt die Box an Noblesse. Wer es matter mag oder die vier Chassis auf der Front lieber verbergen möchte, setzt die mitgelieferten Abdeckungen auf. Sie erstrecken sich über die ganze Vorderseite. Die schwarzen Stoffblenden finden Halt in jeweils acht Aufnahmen der Front. Diese Löcher werden von den Abdeckungen natürlich ebenfalls kaschiert – wie auch die Bassreflexöffnung.Beste Bass-Abstimmung

Eins ist unverkennbar: Die Davis Acoustics Balthus 70 ist eine Box mit Bassreflex-Abstimmung. Man sieht es an dem Kanal, der bei den Standmodellen dieser Serie frontseitig mündet. Durch diesen Kanal kann die Luft in die Box hinein- und herausströmen. Dadurch wird das Bassverhalten verändert. Der Tiefton erscheint hierdurch kräftiger. Da hier Luft zirkuliert, entstehen Strömungsgeräusche. Diese können durch die Geometrie des Kanals reduziert werden. Deshalb ist der Auslass meist trompetenförmig, die Öffnung weitet sich also sanft. Zuträglich sind hier auch möglichst wenig Kanten, an denen sich Luft verwirbeln kann. Die Balthus 70 ist da vorbildlich ausgestattet. Der schön abgerundete Kanal besteht aus einem Stück und ist dementsprechend nicht, wie viele auch deutlich teurere Konkurrenten, zweiteilig mit luftverwirbelnder Übergangskante. Zum Bassvermögen der Box trägt neben dem Volumen des Gehäuses und der Abstimmung durch das Bassreflex-Prinzip natürlich auch der Tieftöner bei – und damit sind wir bei den Chassis. Vier Speaker für drei Wege

Die Davis Acoustics Balthus 70 ist eine Drei-Wege-Box – aber sie hat vier Speaker. Drei geteilt durch vier? Die Rechnung geht glatt auf, weil gleich zwei Chassis die Schallwandlung im Tiefton übernehmen. Der Sinn dieser Aufgabenteilung: Die Membranfläche verdoppelt sich, dadurch können die 17-Zentimeter-Zellulose-Woofer mehr Luft bewegen und einen größeren Schalldruck erzeugen. Der Bass wird dadurch stärker. Nun zum Mittelton: Hier arbeitet ein Chassis mit Kevlar-Membran, jenem Material, mit dem bei Davis alles begann. Kevlar ist ein echtes Wundermaterial: Die synthetische Aramidfaser ist leicht und ungemein verformungsfest. Sie wird deshalb nicht nur für schusssichere Westen verwendet, sondern auch für Lautsprechermembranen. Hier fallen sie durch ihre Geflechtstruktur auf – und natürlich durch die gelbe Farbe. Mittlerweile kann man Kevlar in anderen Kolorierungen produzieren. Das macht Davis auch, in diesem Fall haben sich die Franzosen aber dafür entschieden, den 13-Zentimeter-Mitteltöner aus dem magischen Material als Blickfang zu inszenieren. Also: Gelb. Für den Hochton kommt nun ein drittes Membran-Material ins Spiel: Nach Zellulose beim Woofer und Kevlar beim Mitteltöner setzt Davis beim Tweeter auf ein spezialbehandeltes Textil. Die 25-Millimeter-Kalotte stammt ebenso aus eigener Entwicklung und Fertigung wie die anderen Chassis. Davis pflegt hier seine Treiber-Tradition: Mit dem Kevlar-Chassis ging es los, heute stellt Davis etwa 300 verschiedene Schallwandler her – für andere Boxenhersteller, aber natürlich auch für eigene Lautsprecher. Nun zu der Chassis-Kombination der Balthus-Serie: Sie soll nicht nur in sich stimmig sein, sondern auch für ein homogenes Zusammenspiel aller Modelle der Serie sorgen. Dies ist für den Heimkino-Betrieb ein wichtiges Kriterium. Deshalb sind sämtliche Balthus-Boxen mit exakt dem gleichen Tweeter und Mitteltöner ausgestattet.Single-Wiring-Terminal

Abseits der Chassis entwickelt und fertigt Davis auch die Frequenzweichen und die Gehäuse im eigenen Haus. Das ist für eine Mittelklasse-Serie wie die Balthus alles andere als selbstverständlich. Für die Fertigungsqualität ist eine solche Alles-unter einem-Dach-Produktion durchaus förderlich: Die Davis Acoustics Balthus 70 ist sauber verarbeitet, die Folierungsgüte haben wir ja schon gewertschätzt, dazu passt die bündige Aufsetzung der spiegelnden Front auf den Korpus und die gute Einpassung der Chassis. Auch das metallene Typenschild über dem rückseitigen Terminal unterstreicht den Eindruck von hoher Wertigkeit. Das Anschlussfeld geht für diese Klasse absolut in Ordnung. Die Davis Acoustics Balthus 70 ist mit einem Single-Wiring-Terminal ausgestattet: Zwei solide Klemmen aus Vollmetall ermöglichen den Anschluss eines einzelnen Lautsprecherkabels. Bi-Wiring oder Bi-Amping ist also ausgeschlossen. Die Aufnahmen der Klemmen sind so großzügig, dass selbst Litzen mit großem Querschnitt eingeführt werden können. Auch Kabelschuhe sind kein Problem. Für Bananen-Stecker dürfte die Tiefe der Klemmen hingegen gerne ein wenig größer sein, die Steckerstifte lassen sich nicht vollumfänglich einführen. Sie haben aber trotzdem ausreichend Halt. Wer seine Boxen nicht ständig dreht und wendet, wird hier auch kein Problem haben. Aufstellung: Absorber oder Spikes?

Das Drehen und Wenden ereilt uns eigentlich nur bei der Aufstellung – und hier auch nur kurz, denn die Balthus 70 hält, was Davis Acoustics in punkto Praktikabilität verspricht. Die Lautsprecher stehen schnell am rechten Fleck, mit der klassischen Dreiecksregel sind wir fast am Ziel: Boxen und Hörplatz ergeben ein gleichschenkliges Trigon, in unserem Fall beträgt der Abstand 2,20 Meter. O.k., das Sofa haben wir schließlich doch noch ein paar Zentimeter weiter nach hinten gerückt. Auch bei der Einwinkelung genügen schon wenige Grad, um eine stabile, räumliche und größenrichtige Darstellung zu erreichen. Nun sind wir schon bei der klanglichen Verfeinerung. Die Davis Acoustics Balthus 70 ist auf ihrer Unterseite vollflächig mit einer weichen Schaumstoff-Schicht versehen, diese Unterfütterung dient als Absorber: Vibrationen der Box werden hier in Wärme umgewandelt statt auf den Boden übertragen. Umgekehrt verpufft auch die Bewegungsenergie, die über schwingenden Böden wie Parkett oder Laminat zur Box gelangen. Wer seinen Lautsprecher lieber mit Spikes aufstellt, findet einen entsprechenden Satz im Zubehör – sehr gut! Mit diesen Metalldornen kann man die Boxen definiert ankoppeln, das heißt: Die Vibrationen werden über vier Punkte auf den Untergrund übertragen. Durch diesen punktuellen Bodenkontakt werden zugleich auch Einflüsse des Untergrunds auf die Box minimiert. Welche Lösung besser funktioniert, zeigt oft nur der Praxistest. Also: Los geht’s.Die Davis Acoustics Balthus 70 in der Praxis

Davis Acoustics erbittet eine Einspielzeit von mindestens dreißig Stunden. Die hat unser Test-Paar auch locker bekommen. Dabei haben wir ausprobiert, welche Variante – Absoption durch den Schaumstoff oder Ankopplung über die Spikes – besser funktioniert. Bei unserem Raum mit Auslegeware erweisen sich die Metalldornen als die effektivere Lösung. Der Klang gewinnt ein wenig an Definiertheit – und damit steigert sich, was die Davis Acoustics Balthus 70 schon per se liefert. Die Box bildet klar und konturiert ab. Mit diesen Qualitäten glänzt sie gleich beim ersten Teststück, „Beat Hotel“ von Allan Taylor. Der britische Songwriter raunt uns mit tiefer Stimme und dunklem Timbre zu, was sich einst in dem legendären Pariser Etablissement zugetragen hat, als dort die Lichtgestalten der Beatnik-Generation aufeinandertrafen. Allan Taylor scheint förmlich vor uns zu sitzen, während er uns seine Geschichte erzählt – schon ist man im Sog dieses Songs. Beeindruckend ist auch die täuschend echte Abbildung der Westerngitarren: Ja, so brillant und drahtig, aber auch so voluminös klingen gut aufgenommene und gut wiedergegebene Sechssaiter! A propos Volumen: Nach zwei atmosphärischen Takten setzt der Bass ein, er schiebt seine Töne tief und mächtig in den Raum, mit unendlicher Ruhe sorgt er für die schwarze Grundierung dieser dunklen Erzählung – und die Davis Acoustics Balthus 70 transportiert den Bass mit respektabler Kraft und sehr gutem Tieftonvermögen zum Hörplatz. Zwei Dinge fallen uns schnell auf: Auch seitlich von dem idealen „Sweet Spot“ funktioniert die Abbildung des musikalischen Geschehens sehr gut. Und: Diese Boxen machen noch mehr Spaß, wenn man etwas lauter hört. Dann ist die Wiedergabe noch fesselnder. Besonders die Gitarre gewinnt an Griffigkeit. Wir bleiben bei der Gitarre, gehen aber zu einem anderen Genre, vom Singer/Songwriter-Metier zur Klassik. Das Erste Gitarrenkonzert in A-Dur von Mauro Giuliani gehört zum Standardrepertoire jedes großen Konzertgitarristen, und die Einspielung von Pepe Romero mit der Academy of St Martin in the Fields zählt zu den Referenzaufnahmen dieses Konzerts. Unter der Leitung von Iona Brown setzt das Orchester gleich präzise mit dem A-Dur-Akkord samt einer oktavierten Antwort ein – prima: Diese Präzision kann die Balthus 70 auch à point liefern. Dann folgt das anmutige, Mozart-artige Thema mit einer Noblesse zum Dahinschmelzen. Das kriegen wir von den Boxen auch schön zart serviert, das Klangbild ist dabei gut strukturiert. Die Davis Acoustics Balthus 70 liefert eine klare, detaillierte Abbildung des Orchesters. Mit dem nun beginnenden Wechselspiel von Gitarre und Klangkörper spürt man endgültig ein Konzertfeeling. Wir hören, wie Pepe Romeros Finger bei seinen virtuosen Läufen die Saiten hochschnellen, vom Draht der Basssaiten bis zum Nylon der Diskantsaiten. Dabei ist der spanische Großmeister bestens eingebettet: Er sitzt zwar mit seiner stupenden Spielkunst im Vordergrund, doch jede dahinter erklingende Orchesterstimme bleibt sehr gut verständlich. Selbst die Bässe, die oft etwas untergehen, finden bei dieser Box ihren gebührenden Platz im Klangbild. So fügt die Balthus 70 die Solo- und Orchesterstimmen zu einer homogenen Darbietung zusammen.Wie schlägt sich die Davis Acoustics Balthus 70 beim Jazz? Wir hören „So What“, den Opener des Miles-Davis-Klassikers „Kind Of Blue“. Auch hier schlägt sich die Box prima. Die ersten Takte gehören dem Klavier, dieses Instrument ist immer ein guter Gradmesser für das Darstellungsvermögen eines Lautsprechers. Die Balthus 70 beweist, dass sie auch Flügel-fähig ist, das 88-Tasten-Instrument ist gut in Szene gesetzt. Obwohl die Aufnahme fast 60 Jahre alt ist, hören wir bei den Akkordprogressionen ein klanglich vielfältig eigesetztes Klavier, zusammen mit dem Bass sorgt es für eine tolle Spannung. Die Auflösung bringt der Beginn des Themas, dies ist zugleich der Einsatz des Schlagzeugs – und der macht richtig Eindruck: Mit zwei Beckenschlägen und fortan swingendem Ride-Becken erleben wir ein sofort präsentes Drumkit. Die Davis Acoustics Balthus 70 löst hier sehr schön auf und bietet uns ein knackiges, detailliertes und dynamisches Schlagwerk. Alles gut also? Ja – nur mediokre Aufnahmen bleiben klangliches Mittelmaß, die Balthus 70 ist kein Schönfärber. Gerade im Pop-Bereich sind viele Produktionen eher mittel als prächtig, und das zeigt die Balthus 70 schonungslos. Mit guten Produktionen hingegen erfüllt die Box auch in diesem Bereich das gesteckte Allrounder-Ziel: Beim Song „Night Clubbing“ von Grace Jones holt uns die Balthus 70 in den herrlichen Hallraum, in dem sich die gesamte Produktion abspielt. Die druckvoll-akzentuierte Kombination aus Bass und Piano ist prima definiert, eher knackig als fett, dazu schwirrt in den nächsten Minuten eine faszinierendes Vielfalt an Schlagwerkinstrumenten von der Guiro-Ratsche bis zur Maracas umher. Prima, also auch hier ein Haken dran – und so geht es weiter: Wir haben noch etliche andere Stücke ausprobiert, sind quer durch die Genres gewandert und haben mit der Davis Acoustics Balthus 70 einen verlässlichen musikalischen Begleiter gehabt – diese Box ist ein echter Allrounder.Fazit

Die Davis Acoustics Balthus 70 hat im Test die versprochenen Allrounder-Qualitäten bewiesen: Optisch fügt sich diese Box dank ihres dezent-reduzierten Designs gut in jeden Wohnraum ein, akustisch zeigt sie sich denkbar unkompliziert und meistert sämtliche Musikrichtungen. Dabei liefern vier Speaker über drei Wege ein homogenes, schön räumliches und detailliertes Klangbild mit einem satten Bassfundament. Damit bietet dieser Lautsprecher eine Klangqualität, die für die Mittelklasse, in der er spielt, schlicht exzellent ist. Da auch die Verarbeitungsgüte stimmt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Franzosen sehr gut. Davis Acoustics? Sollte man auf dem Radar behalten.

Bewertung
Gesamtnote: 1,0
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut
Klang 99 %
Praxis 95 %
Ausstattung 90 %

Dhavani bei  Hifi Test

Wer gerne Musik hört, kommt irgendwann an den Punkt an dem er zum Lautstärkeregler greift um Spaß zu haben und richtig Gas gibt. Da muss der Lautsprecher mehr können als die in Wohnzimmern weit verbreiteten Kompaktboxen. Standmodelle sind in dem Fall das Mittel der Wahl – wir greifen zur Dhavani von Davis Acoustics aus Frankreich.

Natürlich, bereits kleine Kompaktlautsprecher machen ganz vorzüglich Musik. Doch aufgrund ihrer Abmessungen gibt es Einschränkungen bei der Treiberauswahl und beim Volumen für den Tieftöner. Da sind die Dynamikgrenzen einer solchen Konstruktion schnell erreicht. Nach wie vor gilt: es geht nichts über eine große Membranfläche, außer noch mehr Membranfläche. Für Lautsprecherkonstrukteure sind Standmodelle eine tolle Spielwiese. Hier lassen sich große Treiber einsetzen, die auf ein optimales Gehäusevolumen spielen dürfen um ordentlich tief und laut zu sein. Soll die Box eher schlank sein, bitteschön, auch das ist problemlos möglich. Dann werden eben viele kleine Tieftonchassis auf der Schallwand verteilt um die benötigte Membranfläche zu erreichen.  Davis geht mit der Dhavani einen Mittelweg: Die rund 110 cm hohe und mit 23 cm nicht zu schlanke Standbox setzt zwei 8-zöllige-Tieftöner zur Bassreproduktion ein, die die Schallwandbreite geschickt ausnutzen. Bereits einer dieser Treiber kann viel Luft verschieben, zwei davon umso mehr – das verspricht viel Dynamik.

Technik

Die Basstreiber im Doppelpack finden im großvolumigen Bassreflexgehäuse ideale Arbeitsbedingungen. Das runde Bassreflexrohr mir großzügigem Querschnitt sitzt unterhalb der beiden Basschassis auf der Front, was theoretisch eine wandnahe Aufstellung ermöglicht. Doch im Sinne einer knackigen Basswiedergabe mit hoher Präzision empfiehlt es sich die Lautsprecher mindestens 30 cm von der begrenzenden Wand abzurücken. Im Zentrum des Geschehens verrichtet ein Mitteltöner seine Dienste. Das Chassis mit 17-cm-Nennmaß trägt eine 125 mm durchmessende, gelb leuchtende, Glasfasermembran mit schwarzem Phase-Plug zur Schau. Ganz nahe an diesen herangerückt, setzt der 25-mm-Gewebehochtöner akustische Glanzpunkte. Bis 400 Hertz arbeiten die beiden Bässe gemeinsam, darüber übernimmt der Mitteltöner bis zu einer Trennfrequenz von 4.000 Hertz. Alles darüber fällt in die Verantwortung des Hochtöners, dessen Frontplatte eine Waveguide zur Verbesserung der Schallabstrahlung andeutet. Angeschlossen wird der Dhavani Standlautsprecher über ein kurzschlusssicheres Biwiring-Terminal, dessen dünne Blechbrücken wir durch kräftige Kabelbrücken ersetzt haben. Dank seiner spitzen Metallspikes steht der rund 20 Kilogramm schwere Standlautsprecher unverrückbar auf Teppichböden. Der 4-Ohm-Standlautsprecher ist im Foliengehäuse mit schwarzem Esche-Dekor für rund 650 Euro das Stück erhältlich. 

Klang

Der Standlautsprecher war bereits eingespielt, sodass wir mit dem Hörtest ohne Umwege loslegen konnten. Im Hörraum gibt sich die Davis Dhavani als unprätentiöser Spielpartner zu erkennen. Mit großzügigem Abstand zur Rückwand und minimal zum Hörplatz eingedreht spielt der Lautsprecher gut gelaunt auf. Die Dhavanis haben Kraft und reichen im Bass tief hinab. Den Gegenpart zu den druckvollen Bässen liefert der 25-mm-Hochtöner mit spritzigen und gut auflösenden Höhen was den Davis-Modellen ein wunderbar lebendiges Klangbild verleiht. Vor allem mit Rockmusik macht die Abstimmung der Lautsprecher richtig Laune, so dass unsere Füße ganz automatisch im Takt mitwippen. Doch nicht nur mit Rock kommt die Box hervorragend zurecht.   

Labor

Das Abstrahlverhalten des Standlautsprechers ist auf Achse und unter einem Winkel von 15 Grad betrachtet nahezu deckungsgleich – nur unter 30 Grad fällt der Pegel minimal ab. Dhavani ist mit einem spaßfördernden Peak um 90 Hertz abgestimmt, von 200 bis 20.000 Hertz steigt der Pegel gemächlich an. Der Standlautsprecher klirrt wenig und zeigt auch beim Ausschwingverhalten keine Auffälligkeiten.

Fazit

Davis Acoustics präsentiert mit dem  Modell Dhavani einen dynamischen Standlautsprecher, der sich vorzüglich zum Leise- eben- so wie zum Lauthören eignet. Sein lebendiges  Klangbild macht einfach nur Laune und hat  das gewisse Etwas, was vor allem diejenigen  begeistert, die auf der Suche nach einem Lautsprecher mit Charakter sind.

Einstufung: Spitzenklasse

Preis/Leistung: sehr gut  Note 1,2

Firmenbesuch Davis, Frankreich